Internationales Kochen mit Ulli Ferner: Dieses Stew kann nur von der grünen Insel kommen

Da dieses Wochenende kein Spiel von Rudis Schwatt – Gelben (Ulli, mein Lieber, das heißt Schwatz-Gelb) stattfindet, halte ich mich heute an den Gegner unserer Nationalmannschaft: Die Jungs von der grünen Insel. Da gibt es natürlich den Klassiker:

Irish Stew

Zutaten:

1 kg Lammfleisch in Würfel geschnitten

500 g Kartoffeln, halb fest , halb mehlig kochend

2 Stück Gemüsezwiebeln

4 Möhren

500 ml Wasser

1 Glas Lammfond

500 g Wirsing

Thymian, Salz/Pfeffer

In Irland streiten sie sich noch ob Karotten und Kohl in ein Stew gehören, ich finde es so runder im Geschmack.

 Zubereitung:

Zwiebeln und Kartoffeln in grobe Würfel, Möhren in Scheiben, Wirsing in Rechtecke schneiden. Lammfleisch scharf anbraten. In einen Topf die fest kochenden Kartoffeln legen. Darauf die Hälfte des Lamms. Mit Karotten, Zwiebeln und Wirsing bedecken. Leicht salzen und pfeffern. Das ganze wiederholen. Nur dieses Mal mit den mehlig kochenden Kartoffeln beginnen. Als Abschluss wieder Kartoffeln. Mit 2 Thymianzweigen bedecken. Mit Wasser und Lammfond angießen. Deckel drauf und bei 160 Grad ca. 90 Minuten in die Röhre. Eventuell Wasser angießen. Fertig ist das Stew, wenn das Fleisch weich ist.

Schmeckt super an feuchtkalten Tagen zum Aufwärmen.

Dazu ein Satz von Fritz Eckenga: Wenn es oktobert im Gemüt, wenn nichts mehr funkelt, glimmt und glüht, dann hilft kein Gott und kein Gedicht, dann hilft dir nur ein Schmorgericht. Und viel Guinness

Der Tipp für das Spiel: Deutschland – Irland 3 : 1

Ich schließe mich diesem Tipp an, auch wenn wahrscheinlich der Nationaltorwart einer sein wird, dessen Vereinsherkunft ich nur schwer aussprechen mag.

 

 

 

 

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