Arbeitsmarkt- und Jugendpolitik verbunden an gemeinsamen Zielen

Jugendhilfeausschuss und der Ausschuss für Soziales und Senioren kamen zu einer gemeinsamen Tagung im Evangelischen Gemeindezentrum „Die Brücke“ zusammen. Einziger Tagesordnungspunkt war das Stadtteilprojekt „Zukunft Berliner Allee“. Die Ausschussmitglieder nutzten dabei die Gelegenheit, das Café Knirps, das Stadtteilbüro, der Kinderladen der Falken und das neue gemeinsame Büro des Jobcenters und des Jugendamtes zu besuchen.

In ihrem gemeinsamen Büro in der Potsdamer Straße stehen demnächst Mitarbeiter des Jobcenters im Kreis Unna und des Jugendamts der Kreisstadt Unna für die Menschen im Quartier Berliner Allee zur Verfügung. Hiermit beschreiten die Hilfesysteme neue Wege um die Lebenssituation der Bedarfsgemeinschaften ganzheitlich und nachhaltig zu unterstützen. Das innovative Projekt will in enger Kooperation zwischen dem Jobcenter im Kreis Unna und dem Jugendamt der Kreisstadt deutlich über die klassischen Einzelfallbearbeitung hinausgehen und im Sinne einer systemischen Strategie die gesamte Familie mit all ihrem Unterstützungsbedarf in den Fokus nehmen.

Arbeitsmarktpolitik verbindet sich somit mit Instrumenten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zu einer abgestimmten Herangehensweise, die die persönlich-soziale Entwicklung, ebenso wie den beruflichen Kompetenzerwerb, gleichermaßen fördert.

Gabriele Meyer, CDU, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Senioren, zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung im Quartiersprojekt Berliner Allee. „Insbesondere das Zusammenwirken vieler Träger und engagierter Bürger wird die Entwicklung des Quartiers positiv beeinflussen“ so ihr Fazit der gemeinsamen Sitzung.

Die Verwaltung kündigte an, die Ausschüsse regelmäßig über den Projektverlauf zu informieren.

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