Erstliga-Kochen mit Ulli Ferner: Freiburg muss’n Schäufele druffläge

Für den BVB geht’s gegen Freiburg. Nach München gleich wieder gegen Dauerläufer. Aber laufen kann die Mannschaft aus der Fußball-Herzkammer auch. Also Freiburg: Lägt ’n Schäufeöe druff.

Wir hauen den Gegner in die Pfanne. Heute SC Freiburg.

Der Herbst naht, daher heute mal was Kräftiges, damit der SC Energie tanken kann (die wir schon haben).

Südbadische Schäufele

Zutaten

1400 g Schweinefleisch, Schäufele mit Knochen (gepökelte, geräucherte Schweineschulter)
1/2 Liter Weißwein, trocken
1 Zwiebel(n), geschält, halbiert
1 Knoblauchzehe(n), geschält
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
8 Pfefferkörner
2
Körner Piment
5 Wacholderbeeren, leicht zerdrückt
etwas Salz

Zubereitung

Schäufele kurz abspülen.

Weißwein mit ca. einem Liter Wasser, Zwiebel, Knoblauch und Gewürzen aufkochen. Das Fleisch hinein legen, es sollte knapp mit der Flüssigkeit bedeckt sein. Einmal aufkochen, dann ca. zwei Stunden zugedeckt ziehen, nicht kochen! (wird sonst trocken und zäh), lassen. Es ist gar, wenn sich der Knochen leicht lösen lässt.Knochen auslösen (am besten mit einem Längsschnitt auf der flacheren Seite), Fleisch in Scheiben schneiden.Wenn der Sud weiterverwendet werden soll, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Er eignet sich gut für den Kartoffelsalat.Dazu gibt es entweder Sauerkraut und Kartoffelpüree oder Kartoffelsalat (ohne Mayonnaise!) und Endivien- oder Feldsalat. Das Schäufele schmeckt auch kalt mit Essiggurken, Senf, Meerrettich und kräftigem Brot.Ullis Tipp kann ich nur raten (er war verhindert und bat mich diesmal zu servieren). Aber er wird sich ein Remis für die Dortmunder und einen klaren Sieg für Schalke auf der Pfanne haben. Ich tippe auf 2:1 für den BVB und Schalke kann von mir aus siegen, solange sie immer zweimal gegen Dortmund hinten liegen.

Nun aber Ullis Original, das trotz technischer Probleme doch noch ankam. Weil wir alle aber Freiburg mögen, ist das aber auch prima, gleich zwei Rezepte aus Baden zu haben.

Wir hauen den Gegner in die Pfanne

Heute : SC Freiburg

Nachdem sich beide Gegner im Pokal nicht gerade souverän präsentiert haben, wird es heute wohl auch ein müdes Gekicke.

Zum Spiel gibt es einen badischen Klassiker:

Badischer Zwiebelkuchen

Zutaten:

Teig:

300 Gr. Mehl

1 Würfel Hefe ( 20 g )

0,125 LMilch

1 Tl Zucker

100 Gr. Butter

 

Füllung:

1 Kg Gemüsezwiebeln

150 Gr. in Streifen geschnittenen Speck

200 Ml Saure Sahne

4 Eier

Salz, Pfeffer

 Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe, Zucker und lauwarme Milch dazugeben. Verrühren und eine Viertelstunde gehen lassen. Zerlassene Butter und eine Prise Salz dazugeben und gut durchkneten. Abdecken und eine Stunde ruhen lassen. Inzwischen kann mal schon mal eine Flasche Federweißen öffnen und probieren.

Speck und geschnittene Zwiebeln , nachdem sich der Tränenschleier gelüftet hat, in ein bisschen Öl

weich dünsten. Pfeffern.

Saure Sahne, Eier und etwas Salz vermischen. Mit der Speck – Zwiebelmischung vermengen.

Teig ausrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, über den Rand ziehen und den Boden mehrmals einstechen.Die Zwiebelmasse darauf geben und im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Dazu passt natürlich ein Federweißer oder selbstverständlich ein leckeres Pils. Probiert doch mal das Lindenbier. Das wird auch zum Mitnehmen verkauft.

Jetzt noch meine Tipps: Heimmannschaft – SC Freiburg 2:1, Hoffenheim – Schalke 1:2.

Na ja, aus dem „müden Kick“ des BVB wurde ein super Auftritt, bei den anderen fiel ein Tor insgesamt mehr, aber jede der beiden Mannschaften schoss drei davon.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.