Erstliga-Kochen mit Ulli: Na, sind die Hamburger wohl Stubenküken?

Wir hauen den Gegner in die Pfanne

 Heute: Hamburger Sportverein

Tja, zurzeit sind die Gegner des Vereins aus Unnas Vorstadt alle aus dem hohen Norden. Aber schon wieder Fisch? Auch der großen Versuchung, einen Edel-Hamburger vorzustellen, konnte ich so gerade eben noch widerstehen. Also gibt es heute:

Hamburger Stubenküken

Bevor jetzt unter unseren Tierfreunden das blanke Entsetzen ausbricht: Bei Stubenküken handelt es sich um Hühner, die höchstens 650 Gramm wiegen dürfen. Früher wurden diese von den Fischern in der Stube großgezogen – daher der Name. Heute kommen sie meistens aus Frankreich ( Poussin ).

Zutaten:

2 Hühner (à ca. 400 Gr.)

100 g Hähnchenleber

2 cl Portwein, Creamsherry oder Madeira

2 Eier

Paniermehl aus Weißbrot

2 Schalotten

1 Becher Sahne

100 g frische Pilze ( Pfifferlinge, braune Champignons )

Salz, Pfeffer

1 Zweig Rosmarin

200 ml Hühnerbrühe

1 Bund Suppengrün

Butter

Zubereitung:

Die Zwiebel, die geputzten Pilze in Olivenöl anschwitzen. Dann die Leber dazugeben und diese gar braten. Mit dem Alkohol ablöschen. Nochmals einkochen lassen. Herausnehmen und kalt werden lassen. Dann pürieren ( irgendwie püriere ich hier immer :-). Mit etwas Panierbrot, Sahne und Eiern vermischen. Salzen und pfeffern. Die Füllung in das ausgenommene und gewaschene Huhn füllen. Dieses mit Zahnstochern verschließen.

Das Huhn mit dem kleingeschnittenen Suppengemüsen in einen Bräter geben und bei 220 Grad in den Ofen. Nach etwa 15 Minuten die Hitze auf 180 Grad reduzieren und etwas Wasser angießen.

Inzwischen aus der Hühnerbrühe, der restlichen Sahne und dem kleingeschnittenen Rosmarin eine Sauce herstellen. Anmerkung: Besonders fein wird es, wenn mann ein paar eingeweichte Spitzmorcheln hinzu gibt.

Backofen ausstellen, das Gemüse mit zur Sauce geben und das Ganze mal wieder pürieren. Die Sauce sollte danach genug Bindung haben.

Als Beilage eignen sich Gemüse der Saison und Kartoffeln.

Dazu selbstverständlich ein Alster.

Mein Tipp fürs Spiel: Schwatt Gelb 2 – Hamburger SV 0

Und meine Jungs gewinnen beim Karnevalsverein aus Mainz mit 2:1 (reimt sich sogar)

Nun, an dieser Stelle muss ich (rb) natürlich auch meinen Senf dazu geben: Dem ersten Tipp von Ulli folge ich uneingeschränkt, beim zweiten bin ich sympathiewertig mehr auf der Seite der Mainzer. Ein Unentschieden wäre für den ehemaligen Verein meines erklärten Lieblingstrainers drin.

Wie kann man nur so einen guten Geschmack haben und so mies Fußball spielen. Na, aber ich will mal erst abwarten, wie sie gegen den BVB sind und dann erst nachkochen.

Wie kann man nur so einen guten Geschmack haben und so mies Fußball spielen. Na, aber ich will mal erst abwarten, wie sie gegen den BVB sind und dann erst nachkochen.

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