Länderspiel-Kochen mit Ulli Ferner: Faröer haben nicht nur ranzigen Fisch zu bieten

Färöer Inseln

Na ja, ein Rezept von den Inseln zu finden, welches auch in unseren Breitengraden die Magennerven nicht überstrapaziert, ist gar nicht mal so einfach. Falls jemand Bedarf an 3 Wochen in der Luft abgehangenen Fisch oder ganzen Schafsköpfe hat, kann sich die/derjenige gerne an mich wenden. Deshalb machen wir eine mitteleuropäische Version der Fiskaruller (Fischrouladen).

 Zutaten:

6 Fischfilets

1 Wirsing

1 Trockentuch

0,4 l Fischfond

je 2 rote, gelbe und violette Möhren

Salz, Pfeffer

1 Becher Sahne

400 gr. Kartoffeln

Fisch Faröer

 Zubereitung:

2 Fischfilets mit der gleichen Menge Sahne pürieren. 4 große Wirsingblätter einzeln blanchieren. Den Wurzelansatz herausschneiden. Blätter mit der Fischfarce bestreichen, die gewürzten Filets auflegen. Dann den Wirsing zusammenklappen und auf das Trockentuch legen und vorsichtig leicht zusammendrücken. Herausnehmen und auf der Unterseite in eine gebutterte Auflaufform legen. Mit etwas Fischbrühe angießen. Bei 130 Grad für ca. 20 Minuten ab in den Backofen.

Jetzt die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf etwas Zucker karamellisieren lassen, die Möhrenwürfel hinzugeben, mit Wasser und etwas Fischfond bedecken und bissfest kochen. Abschmecken und leicht abbinden.

Die Sauce auf einen Teller geben und die quer aufgeschnittenen Rouladen darauf anrichten. Dazu klassisch gekochte Salzkartoffeln. Oder die Kartoffeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden und mit den Möhren zusammen garen. Sieht auch farblich ganz lustig aus.

Tipp fürs Spiel:

Faroer 0 : Deutschland 5

Das ist Ulli Ferners Tipp. Meiner ist verwegen … 1:4. Wir erinnern uns. Vor zehn Jahren strauchelte sich unsere Nationalelf gegen diese Übermannschaft in Torshavn ein 0:2 zusammen, nachdem die Faröer zunächst bis zur 89. Minute das Spiel torlos offen gestalteten. Aber diesmal sind ja auch Dortmunder dabei. (grins)

Gestatten, Ulli Ferner. Geboren wurde ich in der Soester Börde, kam aber schon mit 6 Wochen nach Unna, so dass ich mich als waschechter Esel fühle. In Unna verbrachte ich auch meine Schulzeit, erst an der Herderschule, dann am Pestalozzi Gymnasium. Meine Freizeit verbrachte ich mit Handball spielen und Handzettel drucken für die Jusos ( noch mit Handkurbel ). Nach 18 Monaten Dienst am Staat begann ich in Bad Salzuflen eine Ausbildung. Erst zum Hotelkaufmann , dann zum Koch. Nach Stationen in München und Starnberg kehrte ich nach Unna zurück. Später habe ich einige Jahre auf Fuerteventura gelebt und dort ein Restaurant betrieben. Da mich Unna anscheinend magnetisch anzog war ich dann irgendwann wieder da. In den folgenden Jahren war ich als selbstständiger Koch unterwegs (Formel 1, WM 2006, DTM, Champions League Finals ). In dieser Zeit habe ich auch Kochkurse in der Lindenbrauerei gegeben. Einige Jahre war ich dann als Küchenchef in einem spanischen Restaurant in Bochum. Heute arbeite ich als Food &Beverage Manager.

Gestatten, Ulli Ferner. Geboren wurde ich in der Soester Börde, kam aber schon mit 6 Wochen nach Unna, so dass ich mich als waschechter Esel fühle. In Unna verbrachte ich auch meine Schulzeit, erst an der Herderschule, dann am Pestalozzi Gymnasium. Meine Freizeit verbrachte ich mit Handball spielen und Handzettel drucken für die Jusos ( noch mit Handkurbel ). Nach 18 Monaten Dienst am Staat begann ich in Bad Salzuflen eine Ausbildung. Erst zum Hotelkaufmann , dann zum Koch. Nach Stationen in München und Starnberg kehrte ich nach Unna zurück. Später habe ich einige Jahre auf Fuerteventura gelebt und dort ein Restaurant betrieben. Da mich Unna anscheinend magnetisch anzog war ich dann irgendwann wieder da. In den folgenden Jahren war ich als selbstständiger Koch unterwegs (Formel 1, WM 2006, DTM, Champions League Finals ). In dieser Zeit habe ich auch Kochkurse in der Lindenbrauerei gegeben. Einige Jahre war ich dann als Küchenchef in einem spanischen Restaurant in Bochum. Heute arbeite ich als Food &Beverage Manager.

 

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