Schweizer Experten rühmen die Defi-Drohne aus Deutschland

Radio Sunshine, eine beliebte Schweizer Rundfunkstation griff kurz nach der inzwischen schon legendären Pressekonferenz in Halle/Westfalen das Thema „Defikopter“ und „lebensrettende Drohne“ aus der Gedankenschmiede von Definetz-Motor Friedrich Nölle und Drohnen-Dienstleister Height Tech GmbH auf. Die Rundfunk-Journalisten befragten Rettungsfachleute aus der Schweiz und den Bönener Friedrich Nölle über das Projekt und seine Zukunfts-Chancen, Einhellige Meinung der schweizer Experten. Das Ding hat schon in naher Zukunft eine Zukunft. Großartige Idee und gekonnte Umsetzung, lauten die Aussagen.

Zunächst aber ging es mal in den Stolz auf die eigene, ganz nationale Leistung. Die eidgenössische Firma Schiller in Baar nahe dem Zuger See produzierte nämlich das lebensrettende Kernstück, den für jeden Laien handhabbaren sehr handlichen und damit sehr leichten Defillibrator, der von der Height Tech-Drohne zum Patienten geflogen werden kann. Die Firmensprecherin unterstrich stolz, dass jeder Passantin und jeder Passant einem Herzpatienten schnell helfen kann, weil alles an diesem Gerät selbsterklärend und intuitiv handhabbar sei.

Das eben war es, was Friedrich Nölle vom Projekt so überzeugte „Alle Einzelstücke des Defikopters gab es bereits, da musste kein Rad neu erfunden werden.“ Die flugtaugliche Drohne gab es, den erprobten und handlichen Defillibrator gab es, nur die Idee musste beide zusammenführen. Und das sei nun geschehen und sorge für eine neue Dimension in dem zukünftigen Equipment für Lebensretter.

Leiter Kommunikation und Gönner Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung

Leiter Kommunikation und Gönner
Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung

Dem pflichtete Sascha Hardegger, Leiter der Kommunikation bei Rega, einem führenden Rettungsunternehmen – namentlich für die komplizierte und anspruchsvolle Bergrettung – in der Schweiz. Er sah im Radiointerview „großartige Chancen“ für die Defi-Drohne. Ähnlich wie Friedrich Nölle erkannte auch er die hervorragenden Eigenschaften, die das Gerät gerade in unzugänglichem und für ganz normale Rettungsfahrzeuge (Helikopter, Kraftfahrzeug, Flugzeug usw.) kaum erreichbarem Gelände zeige. Das sei gerade in der Bergrettung ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Die Reichweite der Drohne sei zudem mit ca. 20 Kilometern überragend.

 

Zuständig für Bevölkerungskurse beim Schweizerischen Samariterbund.

Zuständig für Bevölkerungskurse beim Schweizerischen Samariterbund.

„Großartige Chance für jeden Rettungsdienst!“ Das stellte abschließend Christoph Meier fest. Er ist beim schweizerischen Samariterbund unter anderem für die Ausbildung von Laien aus der Bevölkerung für tägliche Ernstfälle verantwortlich. In seinen lobenden Einschätzungen für das neuartige Gerät schloss er sich im Gleichklang der Runde der Befragten an.

Westfälischer Ideenreichtum und hochtechnisierte Mechanik haben da offenbar einen Renner produziert, der weit über die Grenzen der Region Beachtung findet. Es wird lohnen, die Flugstrecke der lebensrettenden Drohne auch zukünftig weiter zu verfolgen.

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Die gelb gezeichneten Länder der Welt haben medial schon die Nachricht über den Defikopter verbreitet. Es werden sicher noch mehr werden. Die Karte wird stetig aktualisiert.

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