Erstliga-Kochen mit Ulli Ferner: Zum Anstoß gibt’s was aus Bremen

Hallo, ich bin Ulli Ferner. Meine Person und Rudi Bernhardt haben uns da was ausgedacht. In regelmäßigen Abständen möchten wir Rezeptvorschläge zum allgemeinen Nachkochen machen. Dabei sollen sich die jeweiligen Köstlichkeiten immer sich auf den jeweiligen Gegner eines Fußballvereins westlich von Unna beziehen, welchem der Betreiber dieses Blogs äußerst verbunden ist. Wie Sie  alle unschwer bemerken, kostet es mich, Ulli Ferner, ein wenig Selbstdisziplin, weil meine Nähe zum Fußball an anderer Stelle verortet ist. (Kommentar Rudi Bernhardt: „Aber der Mann zeigt eindeutig Größe!“) Hier der „Anstoß“: Wir beginnen unsere Serie mit Werder Bremen. Es folgen noch so einige.

Wir hauen den Gegner in die Pfanne

Heute: SV Werder Bremen

Bremer Labskaus

Echt lecker: Den hier habe ich selbst in Bremen gekostet, im "Kleinen Olymp" im Schnoorviertel, großartig. Und Ulli Ferners Rezept setzt da noch mit den verschiedenen Heringen einen oben drauf. Übrigens hat der "Kleine Olymp" nichts mit Griechenland zu tun. Der Gründer war nur ein Fan von Marcel Carnés Filmikone "Kinder des Olymp" mit Marcel Marceau. (Foto: Rudi Bernhardt)

Echt lecker: Den hier habe ich – Rudi Bernhardt – selbst in Bremen gekostet, im „Kleinen Olymp“ im Schnoorviertel, großartig. Und Ulli Ferners Rezept setzt da noch mit den verschiedenen Heringen einen oben drauf. Übrigens hat der „Kleine Olymp“ nichts mit Griechenland zu tun. Der Gründer war nur ein Fan von Marcel Carnés Filmikone „Kinder des Olymp“ mit Marcel Marceau. (Foto: Rudi Bernhardt)

Nicht erschrecken. Diese Variante hat nicht viel zu tun, mit dem rosa eingefärbten Brei, den es in unseren Breitengraden zu kaufen gibt, in Dosen beispielsweise. Da haben wir Besseres zu bieten, und die Bremer Küche natürlich auch.

Zutaten für 4 Personen

600 gr Kartoffeln

250 gr Rindfleisch

100 gr Rote Beete, gegart

4 Bratheringe

4 Rollmops

4 Eier

Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Zwiebel, Salz, Pfeffer, Fleischbrühe

Die Kartoffeln schälen und kochen. Ausdämpfen lassen. Rindfleisch mit Lorbeer, Wacholderbeeren, Zwiebeln und Fleischbrühe weich kochen. Kartoffeln stampfen. Es dürfen ruhig noch kleine Stücke erkennbar sein. Das Rindfleisch würfeln. Unter die Kartoffelmasse mischen und würzen. Einen Ring auf einen Teller setzen und die Masse einfüllen. In kleine Würfel geschnittene Rote Beete obendrauf drapieren. Den Ring vorsichtig entfernen.

Je einen Hering, einen Rollmops und ein Spiegelei dazugeben. Mit etwas glatter Petersilie garnieren.

Dazu passt ein leckeres Pils aus der Stadt des gastgebenden Vereins. Falls Mann oder Frau in Unna und Umgebung wohnen, auch einige leckere Hertingpörter. So als Nachbrenner und Verteiler.

Und Ulli Ferners Tipp des Spieltags: „Schalke gewinnt! Ach ja, die Mannschaft, die Bremen empfängt, auch.“

Guten Appetit, Euer Ulli!

Ulli Ferner Profil

Gestatten, Ulli Ferner. Geboren wurde ich in der Soester Börde, kam aber schon mit 6 Wochen nach Unna, so dass ich mich als waschechter Esel fühle. In Unna verbrachte ich auch meine Schulzeit, erst an der Herderschule, dann am Pestalozzi Gymnasium. Meine Freizeit verbrachte ich mit Handball spielen und Handzettel drucken für die Jusos ( noch mit Handkurbel ). Nach 18 Monaten Dienst am Staat begann ich in Bad Salzuflen eine Ausbildung. Erst zum Hotelkaufmann , dann zum Koch. Nach Stationen in München und Starnberg kehrte ich nach Unna zurück. Später habe ich einige Jahre auf Fuerteventura gelebt und dort ein Restaurant betrieben. Da mich Unna anscheinend magnetisch anzog war ich dann irgendwann wieder da. In den folgenden Jahren war ich als selbstständiger Koch unterwegs (Formel 1, WM 2006, DTM, Champions League Finals ). In dieser Zeit habe ich auch Kochkurse in der Lindenbrauerei gegeben. Einige Jahre war ich dann als Küchenchef in einem spanischen Restaurant in Bochum. Heute arbeite ich als Food &Beverage Manager.

 

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