Wolkenbruch hinterließ beim DRK an der Krautstraße 4000 Euro Schaden

Der Wolkenbruch vom 20. Juni über Unna hatte wie nicht anders zu erwarten auch das Vereinsheim des DRK-Ortsvereins in der Krautstraße in Mitleidenschaft gezogen: Über die Kanalisation fanden die Fluten ihren Weg in den Keller des Gebäudes, kniehoch stieg das Wasser in dem 70 Quadratmeter großen Raum an. Jetzt haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter das Material getrocknet, geprüft und ihre Logistikstätte wieder eingerichtet. Die Bilanz: Ein Schaden in Höhe von 4.000 Euro.

Böse Schäden hinterließ die Spingflut nach dem Unwetter vom 20. Juni 2013 beim DRK an der Krautstraße. (Fotos: Peter Büttner)

Böse Schäden hinterließ die Spingflut nach dem Unwetter vom 20. Juni 2013 beim DRK an der Krautstraße. (Fotos: Peter Büttner)

Das Materiallager des Vereinsheims in der Krautstraße ist sozusagen das Herz der Arbeit der Rot-Kreuz-Helfer: Hier lagern technische Geräte, Sanitätsmaterial und die Einsatzverpflegung – insgesamt 300 Artikel von Abfallsammlern für die Gerätewagen bis Zündkerzen für die Stromerzeuger finden in dem Raum ihren Platz. „Sorgfältig sortiert, damit im Einsatz sofort alles griffbereit zur Verfügung steht“, schildert Jörg Gemballa, Logistikleiter des DRK-Ortsvereins. Allein 6.000 Einsatzstunden haben die ehrenamtlichen Helfer bereits in diesem Jahr absolviert – „so viel wie im vergangenen Jahr insgesamt“, berichtet Rotkreuzleiter Sascha Stelter.

Nach dem Unwetter am 20. Juni, das in der Region einen immensen Schaden angerichtet hatte, ging alles ganz schnell: Noch am selben Tag zogen die Helfer den Keller komplett leer, lagerten das wertvolle Material auf dem Hof und in der Garage und ließen sie eine Woche lang durchtrocknen. Dann folgte die Bestandsaufnahme: Zwei Defibrillatoren wurden zerstört, ebenso zwei Funkgeräte, zwei Prüfgeräte, ein Beschriftungsgerät sowie diverses Sanitätsmaterial. Zeitgleich wurden die Schäden im Keller beseitigt: Zwei Lufttrockner entzogen den Wänden fast zwei Wochen lang die Feuchtigkeit, Ausbesserungsarbeiten folgten. Nachdem sich die Luftfeuchtigkeit wieder im Normbereich eingependelt hatte, räumten die DRK’ler ihr Lager wieder ein.

Jörg Gemballa und seine Mitstreiter überlegen nun, wie sich eine Überflutung des Kellers künftig verhindern lässt. Sicher ist, dass die Kanalisation rund um das Gebäude bisher noch nie mit einer derartigen Menge an Wasser zu kämpfen hatte. Wahrscheinlich ist aber auch, dass sich solche Ereignisse aufgrund des Klimawandels in Zukunft wiederholen werden. „Hier werden wir jetzt ansetzen und Lösungen erarbeiten“, sagt Jörg Gemballa.

Wer das DRK bei der Umsetzung unterstützen möchte, kann dies unter anderem mit einer Spende auf das Konto 86702 bei der Sparkasse Unna (BLZ 44350060). Wer eine Spendenquittung benötigt, sollte im Verwendungszweck zusätzlich seinen Namen und seine Adresse angeben.

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