Vom „Erzähl-Café“ zu „Roter Stern“: Wehringhausen at its best!

Nun will ich mal was aus der Region erzählen, aus Wehringhausen, das ist der schöne Stadtteil Hagens, in dem in wohne und der mir aus allerlei Gründen immer besser gefällt. In Wehringhausen ereignete sich heute (30. Juni 2013) der „Wehringhausen-Tag“. Sieben Vereine und eine Projektgruppe, allesamt diesem Stadtteil angehörig und sich ihm verbunden fühlend stellten sich vor und vermittelten mit jeder angeschlossenen Aktion jeder teilnehmenden Person das Wehringhausen-Gefühl. Also etwas von dem, was auch Hasper können – in Hagen – oder Massener und Königsborner in Unna oder Unnaer im ganzen Kreis Unna. Es war meine Sonntagnachmittagsbeschäftigung, mir ein bisschen von dem mitgeben zu lassen, was die Wehringhausener in ihrem und für ihren Stadtteil vorbereitet hatten.

Es begann am Wilhelmsplatz, neben der Viktoria-Apotheke wo „L(i)ebenswertes Wehringhausen“ einen Infostand aufgebaut hatte und dort Kurzkommentare einsammelte, was denn an dem Stadtteil ge- oder missfalle. Ich habe da mal keine Meinung kundgetan, ich denke, es wird schon in den folgenden Zeilen klar werden, wie ich über meinen Wohnort denke. Wer es aber jetzt schon wissen will, dem sei gesagt: Ja, ich teile die inhaltliche Aussage des Vereinsmottos.

Trödel und lecker Erbsensuppe gab's im Hinterhof des Hauses Langestraße 59.

Trödel und lecker Erbsensuppe gab’s im Hinterhof des Hauses Langestraße 59.

„Wir in Wehringhausen“ ludt zum Trödel in den schönen Hinterhof des Hauses 59 an der Langestraße. Und schönen Trödel konnte man da auch erwerben, ich entschloss mich aber dem Angebot zu widerstehen, erwarb dafür aber zunächst zwei Schmalzbrote für meine schöne Frau und mich – sehr lecker. Sie waren als Überbrückung fabelhaft, bis die Erbsensuppe, die noch aufgewärmt werden musste, als Hauptgang gereicht werden konnte – für ganz kleines Geld. Und die schmeckte vielleicht. Dieser Genuss wurde uns pikant gewürzt mit eine ausgedehnten Fachsimpelei über verschiedene Grill-Systeme und ihre schmackhaften Vorzüge.

Im „Erzähl-Café“ – ebenfalls an der Langestraße – kam wenig später selbst gebackener Kuchen (Nuss) und selbst gestaltete Torten (Erdbeer, Zitrone) auf den Teller. Kaffee und Cappuccino dauerten etwas länger, weil der Andrang zu groß war fürs ehrenamtliche Personal des Kult-Cafés, dessen Hinterhof-Garten einfach unbeschreiblich schön ist. Und Kaffee und Kuchen waren delikat, selbst das Wetter passte sich an und beschenkte die Wehringhausener mit Sonne, sehr selten in diesen Tagen.

„Roter Stern Wehringhausen“, der kultigste Fußballclub weit und breit – und mit weit und breit meine ich weit über Hagens Grenzen hinaus – bei ihm wurde auch an diesem Sonntag mit Kugeln gespielt, allerdings würde niemand vor die Dinger treten wollen, denn es waren Boule-Kugeln, dafür konnte aber die ganze Familie spielen, mehr oder weniger geschickt.

Mit einem Shuttlebus konnten die Sonntagsausflügler hinauf zum Bismarckturm, oder zum Wildgehege, nachdem auch Hagens Stadtgarten einen Sightseeing-Abstecher abbekommen hatte. Bis 18 Uhr war der Stadtteil mit einem der größten und schönsten Gebäudeanteile jugendstilistischer Architektur in Hagen Ziel einer Art Homeland-Tourismus. Und viele anwohnende Besucher sagten sich am Ende fröhlich, dass sie doch in einer richtig schönen Umgebung wohnen. Stimmt!

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