„Alimentari“ auf Kurs Globalisierung

Alimentari

Alimentari – ist halt doch nur der Begriff für Lebensmittelladen auf Italienisch und keine Filiale aus Unna.

Wir ahnten es ja, blieben verschwiegen und hofften, dass wir irrten. Nun habe ich den Nachweis fotografisch festgehalten: Das „Alimentari“ im Rathaus ist auf Globalisierungskurs. Eine erste Filiale traf ich in Pisa an. Da hat Unnas Betreiber Valerio Panareo historische Verbindungen, gehörte er doch zu denen, die via Italienagentur einst unter dem damaligen Stadtdirektor Klaus Dunker die beginnenden Beziehungskiste Unna-Pisa anzuschleppen versuchten. Dass er allerdings noch heute dazu in der Lage ist, wirtschaftlichen Nutzen aus den seinerzeit geknüpften Freundschaften zu ziehen, hätte ich nicht gedacht.

Ein Alimentari fand ich auch in Florenz, da wunderte ich mich schon mehr, weil in diesen quasi BVB-Schalke vergleichbaren Nachbarschaftsraum von Pisa reichten die Panareo-Beziehungen seinerzeit nicht.

Ich werde ihn fragen, wie das zustande kam. Kenne seine Antwort aber schon jetzt. Mitleidig wird er mir in die Augen schauen und mir erläutern, dass diese mutmaßlichen Filialen nichts anderes sind als ortsansässige Lebensmittelgeschäfte, die von ganz anderen Inhabern geführt werden und mit seinem „Alimentari“ absolut gar nichts zu tun haben.

Der gute Valerio führt zwar kein veritables Lebensmittelgeschäft, aber solche kann man dort auch erwerben. Und weil er nun mal Italiener ist, lag es nahe, sich diesen Namen zu geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.