Juwelen glänzen in Königsborns Krone

AWO-Kreisvorsitzender Wilfried Bartmann (rechts) er hielt von Bürgermeister Werner Kolter ein Bild mit einem alten Dokument über den Namensgeber des Hauses: Gottlieb Gerlach.

AWO-Kreisvorsitzender Wilfried Bartmann (rechts) erhielt von Bürgermeister Werner Kolter ein Bild mit einem alten Dokument über den Namensgeber des Hauses: Gottlieb Gerlach.

Der ehemalige stellvertretende Bürgermeister der Stadt Unna, Wilfried Bartmann, eröffnete voller Stolz das sanierte und zum Teil neu gebaute Gottlieb-Gerlach-Haus. Ein weiteres Juwel in Königsborns Krone ist dort durch die AWO entstanden, Heimat für die örtliche Arbeiterwohlfahrt unter Vorsitz der Stadtverbandsvorsitzenden Christel Jachmann, Heimat für allerlei Vereinsaktivitäten und Heimat für ältere Königsborner, die im Neubautrakt, aber auch im ehemaligen Altbau Traumwohnungen erhalten.

Da hatte Wilfried Bartmann vielen Dank zu sagen. Der Stadt Unna, vertreten durch Bürgermeister Werner Kolter, dem ehemaligen Bürgermeister Wilhelm Dördelmann, in dessen Amtszeit das Gottlieb-Gerlach-Haus als Königsborn Bürgerhaus entstand, den Architekten und den Nachbarn, die bisweilen das eine oder andere auszuhalten hatten, während der Bauzeit.

Hartmut Ganzke (Mitte) im Gespräch mit Stadtverbandsvorsitzendem Volker König (links) und Uli Hackbarth.

Hartmut Ganzke (Mitte) im Gespräch mit Stadtverbandsvorsitzendem Volker König (links) und Uli Hackbarth.

Einer der Gäste war auch AWO-Mitglied  Hartmut Ganzke, der als Landtagsabgeordneter Unnas sich ein Bild verschaffen wollte, wie sich die seit vielen Jahren angeschobene Entwicklung in Königsborn gestaltet.

Denn gerade der nördlich Teil des Ortes, der einmal die Keimzelle der gesamten Stadt Unna war, hat sich zu einem wahren Schmuckstück geplustert. Wurde einst gern beklagt, und das zu Recht, dass der Norden sich nicht gerade als Stadtteil fühlte, mi dem man prunken könne ist er heute stadtentwicklungsmäßig deutlich vorn. „Wunderschön geworden“, kommentierte gestern in gewohnt knapper, aber präziser Weise, Ortsvorsteher Nino Matich. Stimmt!

Die SPD-Fraktion machte sich bereits am Donnerstag (6. Juni) vor Ort in Königsborn ein Bild von dieser erfreulichen Entwicklung im nördlichen Stadtteil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die wunderschöne Kita an der Heinrichstraße und die moderne und modellhafte Seniorenwohnanlage in der Dahlienstraße. Beides Projekte der UKBS, die 45 Prozent ihres Bestandes in Unna hat.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer (Mitte) erläutert die Vorzüge der Kita und die Arbeit während der Bauphase.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer (Mitte) erläutert die Vorzüge der Kita und die Arbeit während der Bauphase.

Beide Objekte beweisen, wie ungemein wichtig nach wie vor kommunale (Wohnungs)bauunternehmen für ihre jeweilige Region sind. Gerade an der vom Land NRW ausgezeichneten Seniorenwohnanlage, die 34 Wohnungen für ältere Menschen bietet, ist das abzulesen. 5 Euro Kostenmiete pro Quadratmeter kann die UKBS hier anbieten, ein Privater, der sich seinerzeit auch um das Projekt bemüht hatte, kam zu keiner Zeit auf diesen Satz für großartig ausgestattete Räume.
Und die Kita, sie ist die mordernste und bestgestaltete in Unna. Komplette Eigenarbeit der UKBS,wie Geschäftsführer Matthias Fischer erläutert – auch die Architektur, deren lichte und gekonnte Handschrift die Besucher auf der Stelle überzeugt, ist vom hauseigenen Archtiekten entwickelt.
Bei den Außenanlagen haben Gartenbauer und Spielplatzgestalter großartige Zusammenarbeit geleistet. „Man möchte glatt noch mal Kind sein“, scherzte Beigeordneter für Soziales Uwe Kutter.

 

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