Das war ein Tag: Unna at its best und gut fürs Fest

Jede länger der Tag dauerte, desto voller wurde die Stadt-

Jede länger der Tag dauerte, desto voller wurde die Stadt-

Ja, so wünschen wir uns das alle. Trocken, bisweilen sonnig, nicht z u warm, Musik, buntes Treiben. Und, was gibt das? Gute Laune. Nach dem verregneten Auftakt zeigten sich Unna und seine Festa von ihrer beider besten Seite. Und so strömten schon bald scharenweise die Besucherinnen und Besucher aus der Stadt und der Umgebung in die bunteste und schönste Meile weit und breit. Die City war voll, nur Kenner der Innenstadt-Geografie fanden einen günstigen Parkplatz und konnten mit dem Bummeln beginnen. Obwohl, häufig musste mensch an diesem Tag ins Standtempo übergehen, weil die Stadt so voll war, dass der eine oder andere Stau auf der Bahnhofstraße nicht zu vermeiden war.

Das ist ja wohl im wahren Wortsinne ein buntes Angebot.

Das ist ja wohl im wahren Wortsinne ein buntes Angebot.

Bunt wie Angebote und die zahllose Besucherschar zeigten sich auch die Stände. Meine liebe Frau lobte angesichts der handverlesenen Auswahl, dass in unserer Stadt Könner am Werk seien. Nicht so willkürlich wirke das alles, wohlgeplant und bei allen Kompromissen, die ein jeder Veranstalter einzugehen habe, sei doch eine strenge Auswahl zu erkennen. Hast du das gehört, Horst Bresan? Gut gemacht!

Das erste Eis gab’s beim „Softie“ Kalla Wendler, der noch ein wenig einsam an seinem Stand stand und sich richtig freute, dass da jemand Interesse für sein Produkt zeigte. Später am Nachmittag hatte er dann doch schon mal eine Hand zu wenig, weil ihn die Kundschaft bedrängte.

Statt des öden Handyladens gibt es hier nun ein gar köstliches Eis.

Statt des öden Handyladens gibt es hier nun ein gar köstliches Eis.

Und das obwohl gleich gegenüber, da wo einmal einer der anscheinend unvermeidlich vielen Handy-Läden residierte, ein Eissalon der anderen Art eröffnet hatte, wo die neugierige Kundschaft das Schlangestehen in Kauf nahm, um eine Kugel zu ergattern. Der Laden, so stellten wir später fest, der Laden direkt am Durchgang zum Kirchplatz ist eine delikate Bereicherung, denn das Eis dort ist köstlich, die Innenarchitektur ebenso geradlinig wie schlicht gut und das Eis: zum abheben.

Wunderschöne Walking Acts in der Unnaer Fußgängerzone.

Wunderschöne Walking Acts in der Unnaer Fußgängerzone.

Bevor es aber nach diversem auf und ab durch die festliche Innenstadt zum letzten Eis in Unna ging, wurden erst mal Pasta und Knobibrot gespeist. Wie hatte am Morgen Yannic noch zur Anreise nach Unna aufgefordert: „Das ist doch beim italienischen Fest immer so viel leckeres zu essen!“ Recht hatte er, und mit großem Appetit langte er auch zu. Ich aber auch, gehe an diesem Wochenende wohl nicht mehr auf die Waage.

Das "Venezia"an der Massener Straße ist ein Tempel des guten Geschmacks geworden.

Das „Venezia“an der Massener Straße ist ein Tempel des guten Geschmacks geworden.

„Venezia“, Massener Straße, Generationen von Eisessern besorgten sich da schon was zum Schlecken und nun gibt es im neuen Schmuckstück an einer der schönsten Innenstadtstraßen wieder gelato zum Reinsetzen. Und nach langer Zeit ein Wiedersehen mit Carmen Heimplatz und Wolfgang Sprenger, die auch eine köstliche Erfrischung suchen. Und sie auch fanden, nachdem wir erst mal ausgiebig plauderten. Schööön!

Da waren sie wieder: Jochen Brettschneider und Werner Hortig (rechts) bei ihrem Relaxspaziergang durch die festliche Stadt.

Da waren sie wieder: Jochen Brettschneider und Werner Hortig (rechts) bei ihrem Relaxspaziergang durch die festliche Stadt.

Der Regen blieb fern, obwohl es bedrohlich wölkte zwischenzeitlich. Und zum Abend hin wurde die Stadt immer voller. Und wer lief mir wohl kurz vor dem Abschied von einem tollen Festtag noch über den Weg. Richtig, Jochen Brettschneider und Werner Hortig. Sie seien auf Relax- und Erholungstour nach einer anstrengenden ersten Festnacht. Morgen aber – so versprachen beide – werde wieder ernst gemacht, sowohl mit Feiern als auch mit den Werbemaßnahmen für Elektro-Zigaretten. „Wir sehen uns“, versicherten wir uns zum Abschied. Okay, dann bis morgen.

 

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