Schönes Wiedersehen: Frühstück mit den WR-Kollegen

Jens Schopp, Mareike Wewering, Andreas Reitmajer und Peter Gräber.

Jens Schopp, Mareike Wewering, Andreas Reitmajer und Peter Gräber.

Heute morgen habe ich  mir was gegönnt: Bevor ich ins Büro stapfte, schlenderte ich die Bahnhofstraße hinauf bis hin zum „Extrablatt“, enterte das prall gefüllte Lokal und stieß zum Ehemaligen-Frühstück der Westfälischen Rundschau. Mareike Wewering, Jens Schopp,  Peter Gräber und ihr früherer Chef-Kollege Andreas Reitmajer schlürften schon heißen Kaffee und Andreas verspeiste genüsslich üppige Portionen Frühstück, die er vom Buffet einsammelte. Schön, so viele auf einen Haufen mal wiederzusehen und daher tauchten wir schnell in die nicht enden wollende See des Anekdotischen. Draußen saukalt, und hier wird es mit jedem weiteren Fortgang des Gespäches wärmer.

Karl Dittrichs neuer Weg als Gastronom in Aggis früherer Institution ist natürlich ein Thema und es wird  emsig darüber diskutiert, wie man dem alten Kameraden musikalisch eine Freude bereiten kann, wenn er am kommenden Dienstag (28. Juni 2013) das Premierenbier zapfen wird. Wie jeder einzelne aktuell daran arbeitet, seine berufliche Zukunft zu organisieren und was beachtet werden muss, wird thematisiert. Andreas Reitmajers Rat ist da Gold wert, weil der alte Fuchs sich auch für seine Kollegen schlau gemacht hat.

Bedauert wird, dass der eine oder die andere nicht gekommen ist. Petra Wirth, die Zusammenhaltsperson im früheren Laden beispielsweise. Aber die ist, obwohl erst zu einem späteren Zeitpunkt eingestellt, schon am neuen Arbeitsplatz und stellt sich schon jetzt einmal als wertvolle Bereicherung im Kreise der Unnaer Schulsekretärinnen heraus. Oder Theo Schmettkamp, der einst in Unna die Arbeit als Fotograf begann und später nach Hagen ging. Eine Zeitlang haben wir gemeinsam in einer WG am Nordring verbracht. War schön. Wie mir erzählt wird quengelt Theo jetzt doch arg, dass er nichts mehr zu arbeiten hat. Früher klagte er gern mal, dass es zuviel sei.

Der Billmericher Jens Schopp bereichert das Gespräch mit Alternativen, wo man in Unna gescheit das Wembley-Finale gucken kann, Mareike Wewering toppt auf der Stelle damit, dass sie es vor Ort in London sehen wird. Sie hat noch eine Karte gesichert.

Und Peter Gräber war in diesen Tagen mal wieder im alten Wirkungsgebiet Holzwickede. Natürlich hat er dort etwas erfahren, was er noch nirgendwo las. Jenz Rother, der Bürgermeister und ebenso leidenschaftliche BVB-Fan, hatte sich bei einem Spiel des Holzwickeder SV übel verletzt. Beim Jubel über eine besonders schöne Szene seines Heimatvereins stolperte er und tat sich eklig weh, musste darauf einige Termine absagen. „Kugelblitz“ oder „Rollmops“ seien die liebevoll-schadenfrohen Kommentare der Holzwickeder anschließend gewesen.

Und dann erinnern Peter Gräber und ich uns daran, wie ich in die Garageneinfahrt seines Wohnhauses an der Kreuzstraße/Ecke Lindemannstraße im Dortmunder Kreuzviertel fahren durfte und wir dann gemeinsam zum Stadion stiefelten, um auf der Südtribüne mitzuhelfen, dass die schwatz-gelbe Wand vollständig wurde. Da war er im Übrigen auch zu finden, als sein Sohn Gerrit das Licht der Welt erblickte.

Ach, schön einfach, die wiederzusehen.

1 comment for “Schönes Wiedersehen: Frühstück mit den WR-Kollegen

  1. Margot Albrecht
    11. Juli 2013 at 16:34

    Alles Gute für Peter Gräber und Herrn Dittrich.
    Ich habe Sie immer gern gesehen. Ihre Berichte waren immer klasse. Gruß Margot Albrecht, Holzwickede.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.