Sabine Radig fördert die Wirtschaft für ihre neue Lieblingsstadt

Sabine Radig, neu im Unna-Fanclub.

Sabine Radig, neu im Unna-Fanclub.

Meist hat Unna ja seine größten Fans in den Reihen derer, die (noch) keine Unnaer oder -innen sind. Bei Sabine Radig, die bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna für die Kreisstadt zuständig ist, zeigt sich das nicht anders. Kaum in nähere Berührung mit unserer Stadt gekommen, schwärmt sie bereits hymnisch von deren Vorzügen.

Und die sind in ihren Augen so überzeugend, dass sie bereits ihren Umzug aus Hagen-Helfe zu uns plant. Denn: „Unna hat Vorzüge der besonderen Art, und die sind samt und sonders mit Alleinstellungsmerkmalen versehen!“ Und dann geht Sabine Radig ans Aufzählen. Und ihre Liste ist erfreulich lang: Ein noch stark inhabergeführter, lebendiger Einzelhandel, eine gewachsene und historisch wertvolle Innenstadt, ein absolut unverwechselbares Gesicht, ein ebenso bedeutender wie ausbaufähiger Dienstleistungstandort, eine kaum zu überschätzende Drehscheibe der bundesweiten Logistik, ein aufblühender Hochschulstandort, mit Kultur- und Schulangebot hervorragend ausgestattet. Kurz: Nahezu perfekte Weichbild-Voraussetzungen für erfolgreiche Gespräche zu neuen Ansiedlungsufern.

Und da hat die junge Frau schwerwiegende Erfahrungen, gerade in den Bereichen startup und Innovation, wo sie bei der Uni Witten/Herdecke, beim Initiativkreis Ruhr und im Bergischen Land bereits sichtbare Erfolge verbuchen konnte, bevor sie nach Unna kam. Allerdings ist sie auch hart und konsequent in den Zukunftsgedanken. „Man muss nicht jedes Unternehmen um jeden Preis haben“, sagt Sabine Radig. Arbeitsplatzangebot in Zahl und Qualität müssen in den Mischungsverhältnissen passen, hoher Geländeverbrauch für wenig und schwach qualifizierte Arbeitsplätze sei heutzutage Unfug. Dazu seien die großartigen Flächen in Unna zu wertvoll.

Was ihr besonders am Herzen liegt ist eine konstruktive Zusammenarbeit mit Werkstatt im Kreis Unna, mit Arbeitsagentur und dem Jobcenter. Da werde sie Acht geben und in enger Abstimmung bereits vor akuten Ansiedlungen Gespräche führen, wie neue Arbeitsplatzangebote mit den Anbietern von Arbeitsfähigkeit abgestimmt werden können.

Der neue Unna-Fan bereitet sich auf viel Arbeit und eine lange Aufenthaltsdauer vor, wie Sabine Radig vor der SPD-Fraktion versicherte. Hagen wird alsbald eine wertvolle Bürgerin verlieren.

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