„festa italiana“ in Unna: Die größte ihrer Art diesseits der Alpen

Ist das wohl schön! (Foto: Wolfgang Barrenbrügge)

Ist das wohl schön! (Foto: Wolfgang Barrenbrügge)

Als Domenico Peloso (einst Cannapeé an der Bahnhofstraße, dann Rathauswirt) die verrückte Idee nicht aus dem Kopf bekam, mit ein paar Landsleuten aus Süditalien und einigen Kilometern Draht bunt strahlende Lichtbögen in die Unnaer Innenstadt zu montieren und die erste „festa italiana“ in der Stadt vorzubereiten, ahnten weder er noch seine heimischen und italienischen Freunde, dass es bis auf den Tag dieses inzwischen größte aller Feste seiner Art geben wird und dass es nun das grandioseste nördlich der Alpen überhaupt ist. Lichtmaler Paulicelli wird heute weltweit gebucht, stellt seine formidablen Kunstwerke in Montreal oder auch Istanbul auf, kommt aber alle zwei Jahre wieder nach Unna und sorgt für jedesmal neue Überraschungen.

Aufbau Festa

In Windeseile geht das inzwischen: Entlang der Bahnhofstraße stehen schon die Lichterbögen.

„Ein Fest der Superlative verspricht das Un(n)a Festa Italiana in Unna wieder zu werden. Für 5 Tage ensteht in Unna die nördliche Provinz Italiens. Von überall her strömen die Besucher nach Unna um echtes italienisches Flair zu erleben. Die Innenstadt erstrahlt von den hunderttausend Lichtern, die eigens aus Bari angereiste Spezialisten angebracht haben.“ So schwärmt es über die bundesweite Seite volksfeste-in-deutschland.de in die gesamte Republik. Für die Tage vom 29. Mai bis 2. Juni 2013 ist Unna wieder einmal Ziel No. 1 für alle auf Feiern eingestellten Menschen in der Region.

Domenico Peloso ist immer noch dabei und mengt sich hilfreich ein, wo er gebraucht wird. Schlanker ist er in diesen Tagen geworden. „Immer Stadt rauf und runter, das hält fit“, grinst er und steckt sich die nächste Zigarette an.

 

Uwe Leise

Hat im Orga-Büro alles im Griff: Uwe Leise.

Derweil sitzt Uwe Leise im Orga-Büro im Foyer des Ratssaales und versucht erfolgreich alle Überraschungen ins Konzept der Marketing GmbH Unnas einzubauen, was stets auch gelingt. Da können sich die Überraschenden noch so bemühen. Gemeinsam mit seinen Kollegen, die sich im Innenstadtgebiet meist an zig verschiedenen Orten tummeln müssen, meistert er das schon. Auch dann, wenn das gesamte Team zwischenzeitlich den Eindruck bekommt, sich mehrteilen zu müssen.

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